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Vier neue DFI-Projekte auf einen Schlag!

Beispielhafter TFT-Übersichtsanzeiger in Eisenach
Beispielhafter TFT-Übersichtsanzeiger in Eisenach

Die Jahresendrallye bei der iqu Systems ist im vollen Gang: Projekte werden noch zeitnah abgeschlossen, Entwicklungen zügig implementiert und Aufträge akquiriert. Und in diesem Zuge konnte die iqu Systems gleich vier neue Projekte im letzten Quartal des Jahres erfolgreich gewinnen.

 

In Baden-Württemberg will die Hohenzollerische Landesbahn HzL fünfzehn Stationen auf der Strecke Hechingen-Gammertingen-Sigmaringen mit TFT-Displays inklusive Text-to-Speech-Anlagen ausstatten. Auch das Schwesterunternehmen SWEG aus Lahr installiert die gleiche Anzahl TFT-Displays entlang der Achertal- und Harmersbachtalbahn noch im ersten Quartal 2018.

 

In Nordrhein-Westfalen hat die Vestische Straßenbahnen GmbH aus Herten ebenfalls TFT-Monitore geordert. An verschiedenen Zentralen Omnibus-bahnhöfen und anderen Haltestellen im nördlichen Ruhrgebiet sollen bis zum Sommer 2018 insgesamt 26 DFI-Anzeiger zum Einsatz kommen.

 

Und zu guter Letzt wird auch in Bayern gebaut: Die Stadt Rosenheim gestaltet den Regionalen Omnibusbahnhof sowie den Südtiroler Platz am Bahnhof komplett neu. Im Zuge dieses Projekts werden noch im ersten Quartal 14 Displays zum Leuchten gebracht.

 

Der Übergang von 2017 auf 2018 wird also eher fließend und aus der Jahresendrallye wird eine Jahresbeginnrallye.

iqu Systems GmbH wird Tochtergesellschaft der Teleste

Die finnische Teleste hat die iqu Systems zu 100% akquiriert. Das börsennotierte Technologieunternehmen bietet eine umfangreiche Produktpalette von Breitband-Netzwerken sowie Videosicherheits- und Informationslösungen. Die Fahrgast-informationssysteme von iqu Systems aus Hannover  gehören nunmehr zum Teleste Geschäftsbereich Video Security and Information. Bereits seit vielen Jahren liefert Teleste die modernen TFT-Anzeiger für die iqu Systems mit mehreren Hundert installierten Displays. 

 

Für die iqu Systems GmbH bietet der Einstieg der Teleste ein großes Wachstumspotenzial im Hinblick auf weitere Personalressourcen, neue Produkte und Märkte im Bereich der dynamischen Fahrgastinformations-systeme (DFI). Die Teleste wiederum profitiert von der hohen Marktpräsenz der iqu Systems im deutschsprachigen Raum und den überragenden Softwarelösungen des DFI-Spezialisten aus Hannover, der zu einem unternehmensweiten Kompetenzzentrum für Fahrgastinformationssysteme weiterentwickelt werden soll. Dazu wird gemeinsam in die weitere Entwicklung der Produkte und des Unternehmens investiert.

 

Die iqu Systems bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen. Sowohl die bisherigen Projekt-, Service- und Entwicklungsmitarbeiter als auch das Managementteam mit Stephan Brünig, Ufuk Ebcinoglu und Sven-Oliver Vogel sind in ihren bisherigen Funktionen im Unternehmen weiter tätig.

 

Die 1954 gegründete Teleste hat ihren Hauptsitz im finnischen Turku. Mit über 1500 Mitarbeitern und einem weltweiten Netzwerk von Standorten erwirtschaftete die Teleste Corporation in 2016 einen Umsatz von 260 Millionen Euro. 

Stuttgart 21? Gammertingen 21!

Neuer Bahnhof in Gammertingen
Neuer Bahnhof in Gammertingen

Ein mehr als 70 Jahre altes Stellwerk, marode Gleisanlagen und ein in die Jahre gekommenes Bahnhofsgebäude: so gestaltete sich noch bis vor kurzem der Bahnhof der Stadt Gammertingen. Nur mithilfe von kiloschweren Hebeln und Seilzügen ließ sich das maschinelle Stellwerk bedienen. Wohlwollend hätte man das als „nostalgische Arbeitsbedingungen“ für die Mitarbeiter formulieren können.

 

Seit dem vergangenen Wochenende jedoch erstrahlt der Bahnhof Gammertingen in neuem Glanz. Nach fast zweijähriger Bauzeit eröffneten Vertreter der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) und der Politik feierlich den modernen Bahnhof. Fast nichts ist geblieben, wie es einmal war: das alte Stellwerk wurde durch ein elektrisches Stellwerk ersetzt, für dessen Bedienung eine neue Leitzentrale geschaffen wurde, die Gleisanlagen wurden erneuert und ein Bahnhofsgebäude errichtet. Auch die Firma iqu Systems hat ihren Anteil an der Modernisierung, denn an den zwei Abfahrtsgleisen und im Fahrgastwarteraum gingen mit der Eröffnung TFT-Anzeiger in Betrieb, die den Komfort für die Fahrgäste zusätzlich erhöhen.

 

Etwa sechs Millionen Euro hat die Stadt Gammertingen in den Umbau investiert. Bürgermeister Holger Jerg sagte, man könne das Projekt in Anlehnung an Stuttgart 21 fast schon als „Gammertingen 21“ bezeichnen. Im Gegensatz jedoch zu Stuttgart 21 ist die Zustimmung und Zufriedenheit im beschaulichen Gammertingen bei der Mehrheit der Bevölkerung sehr hoch, wie man bei der Bahnhofseröffnung erkennen konnte.

Heimspiel für die iqu Systems

TFT-Display an der Kopernikusstraße in Hannover
TFT-Display an der Kopernikusstraße in Hannover

Es wurde Zeit: Seit etwa einem Jahr gibt es auch einen iqu-Anzeiger in Hannover, dem Standort der Hauptniederlassung der iqu Systems. Ein erfolgreiches Projekt, denn der Pilot-Anzeiger soll schon bald Gesellschaft bekommen: Noch in diesem Jahr wird es in Hannover und in der Region weitere 22 neue LED-Anzeiger inklusive Text-to-Speech-System geben.

 

Die neuen Anzeiger kommen mehrheitlich im Stadtgebiet Hannovers an wichtigen Knotenpunkten wie zum Beispiel am Aegidientorplatz, am Schwarzen Bär und an der Noltemeyerbrücke zum Einsatz. Die restlichen Displays werden an Haltestellen der RegioBus im Landkreis Hannover installiert.

 

Ein ungewöhnliches Projekt, da es sich bei der üstra und der RegioBus um zwei verschiedene Verkehrsunternehmen handelt und hier besondere technische Bedingungen beachtet werden müssen. Beispielsweise werden in die 11 Anzeiger der RegioBus Haltestellenrechner der Firma IVU eingesetzt, um die Anbindung an das entsprechende Betriebsleitsystem der RegioBus herstellen zu können.  Bei der üstra wiederum kommen Haltestellenrechner der iqu Systems zum Einsatz, die sich in die vorhandene IT-Infrastruktur der üstra integrieren.

 

 

Zum Ende des Jahres soll dieses Projekt in Hannover abgeschlossen sein – ein erster Schritt für iqu Systems, in der unmittelbaren Firmenumgebung noch präsenter zu sein. Ein tatsächliches Heimspiel für die iqu Systems.

Erfolgreiche Teilnahme an der VDV-Jahrestagung 2017

Das iqu-Vertriebsteam im Einsatz
Das iqu-Vertriebsteam im Einsatz

Rund 800 namhafte Gäste und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik kamen vom 7. bis 9. Juni zur VDV-Jahrestagung 2017 nach Hannover.

 

Für die iqu Systems bot sich damit die Chance vor heimischem Publikum die neuesten Entwicklungen im Bereich der Fahrgastinformation einer Vielzahl von Experten vorzustellen. Richtungsweisende Vorträge und fundierte Gespräche an beiden Tagen der Veranstaltung rundeten die diesjährige VDV-Jahrestagung als gelungenen Auftritt für die iqu Systems ab.

 

Verbundweiter DFI-Server beim NVV

Verbundweiter DFI-Server
Verbundweiter DFI-Server

Die Herausforderungen innerhalb von Verbünden wie beim Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) mit dynamischer Fahrgastinformation ähneln sich auf vielen Ebenen:

  

  • Wie können es sich auch kleine Kommunen innerhalb des NVV leisten, eine geringe Anzahl von Displays aufzustellen, ohne ein komplettes Hintergrundsystem beschaffen zu müssen? 
  • Wie kann ein Verbundunternehmen die Qualität der an die diversen Displays gesendeten dynamischen Daten zentral prüfen?

 

Hierfür hat die iqu Systems eines der modernsten Hintergrundsysteme für dynamische Fahrgastinformationen entwickelt, mit dem die Daten aus der NVV-Datendrehscheibe übernommen und an alle Anzeiger verteilt werden. Browserbasiert und mandantenfähig können auch kleinste Kommunen an diesem System partizipieren, indem Sie über handelsübliche Browser ihre Anzeiger überwachen und mit Sondertexten versorgen.

 

Parallel haben auch die Administratoren beim NVV die Möglichkeit über alle Anlagen hinweg, das Gesamtsystem zu überwachen, Schnittstellen zu prüfen und falls erforderlich sogar einzugreifen – auch dies komplett aus der Ferne. Hierbei hilft es, dass künftig alle Displays im NVV mit einem bidirektionalen API-Protokoll angesteuert und überwacht werden können. Das API-Protokoll ist komplett offen gelegt und diskriminierungsfrei für jeden Anzeigerhersteller zugänglich.

 

Damit hat der NVV eines der leistungsfähigsten Fahrgastinformations-systeme für Verbünde und große Verkehrsunternehmen im Sommer 2017 bereits im Einsatz.

 

Premiere bei der BVG

Premiere bei der BVG: Outdoor-TFT an der Station Kienberg
Premiere bei der BVG: Outdoor-TFT an der Station Kienberg

Überpünktlich und einige Tage vor der offiziellen Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin am 13. April 2017 wurden die ersten stationären TFT-Displays an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) übergeben. Die vier neuen 42‘‘-Outdoor-Displays hängen an dem komplett umgestalteten
U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) an der Linie U5 und informieren die Fahrgäste und Besucher der IGA in Echtzeit.

 

Die Displays sind in das bereits vorhandene Netzwerk zur Fahrgastinformation der BVG eingebunden und verarbeiten so genannte Pacos-Protokolle zur Darstellung der Abfahrten und Sondertexte. Die Besonderheit der Displays jedoch ist, dass parallel zu den Pacos-Daten künftig auch höherwertige Informationen beispielsweise in Form von Bildern, Videos und RSS-Feeds zur Besucherinformation oder –lenkung genutzt werden können.

 

Auch die Architektur setzt neue Maßstäbe: Mit einem neuen Eingangsgebäude, hellem Bahnsteigbelag in Natursteinoptik sowie einer modernen Dachverkleidung bietet der sanierte Bahnhof ein freundliches und einladendes Ambiente. Die neuen TFT-Displays passen sich in diese moderne Gestaltung des U-Bahnhofs in idealer Form ein und sind damit in Berlin noch einmalig.

 

Einweihung der DFI mit Verkehrsminister Hermann

Verkehrsminister Hermann gibt die Richtung vor
Verkehrsminister Hermann gibt die Richtung vor

Die bereits im Dezember 2016 in Betrieb genommenen DFI-Anlagen in Göppingen, Geislingen, Süßen und Ebersbach wurden am 20. Februar 2017 feierlich der Öffentlichkeit am Bahnhof Geislingen übergeben. Hierzu war eigens der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg Winfried Hermann aus Stuttgart angereist.

 

Neben dem Verkehrsminister Hermann, dem Landrat des Kreises, den Bürgermeistern der jeweiligen Städte, Vertreter der Kreisbehörde sowie des Mobilitätsverbunds Filsland waren auch der VVS-Geschäftsführer Horst Stammler in die Stadt gekommen. Das im Rahmen des Landesprogramms „Nachhaltig mobile Region Stuttgart“ finanzierte Projekt war innerhalb von wenigen Monaten durch die enge Kooperation aller Beteiligten verwirklicht worden.

 

Landrat Edgar Wolff zeigte sich beim offiziellen Festakt daher dankbar darüber, „dass wir das Projekt Echtzeit-Information stemmen konnten“. Er dankte insbesondere den Projektteams der jeweiligen Kommunen, des Landkreises und auch der iqu Systems für die „professionelle Umsetzung des Projekts“. So zeigten sich am Schluss der Veranstaltung alle wesentlichen Entscheidungsträger recht glücklich beim abschließenden Fotoshooting.

Neuer Servicestützpunkt im Süden Deutschlands

Google Kartenausschnitt
Google Kartenausschnitt

Eine Vielzahl von Kunden der iqu Systems befindet sich im Süden und hier insbesondere in Baden-Württemberg. Um die damit verbundenen Projekt- und Service-Einsätze zu optimieren, hat die iqu Systems seit Anfang des Jahres einen Servicestützpunkt in Pforzheim etabliert. 

 

Vor Ort stößt mit Marcel Rockstroh ein erfahrener Techniker zum iqu-Team dazu, der zuvor beim Stadtverkehr Pforzheim über Jahre DFI- und RBL-Systeme betreut hat. „Ich freue mich ungemein über die Möglichkeit, mich innerhalb der iqu Systems einzubringen – zumal ich schon als Kunde über viele Jahre mit dem DFI-System der iqu gearbeitet habe“, führt Marcel Rockstroh aus. 

 

„Jetzt sehe ich das System von der Anbieterseite und kann damit die Sichtweisen und Anforderungen der Kunden sowie der iqu Systems in meiner täglichen Arbeit in Einklang bringen“, beschreibt Marcel Rockstroh auch gleichzeitig seine Ziele. Mit dem Servicestützpunkt in Pforzheim verkürzen sich die Anreise- und Abreisezeiten sowie die Reaktionszeiten signifikant für die Kunden von Kaiserlautern bis Nürnberg und von Offenburg bis Graz.

 

Exzellente Lesbarkeit auch bei voller Sonneneinstrahlung

Doppelseitiges 47''-TFT-Display bei direkter Einstrahlung der Wintersonne
Doppelseitiges 47''-TFT-Display bei direkter Einstrahlung der Wintersonne

Die ersten TFT-Displays der neuesten Generation sind in Göppingen und Geislingen in etwas mehr als drei rekordverdächtigen Monaten installiert. Mehr noch: Die Displays sind bereits voll funktionstüchtig und visualisieren Abfahrten in überragender Qualität – auch bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die ersten Indoor-Displays sind im Göppinger Bahnhof beim Übergang zum ZOB montiert, während am Geislinger Bahnhof zwei 47‘‘-Outdoor-Displays den Fahrgästen die nächsten Abfahrten visualisieren.

 

„Das Projekt für die dynamische Fahrgastinformation im Landkreis Göppingen hat bis zu seiner Realisierung doch einige Jahre gedauert“, so der Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur Jörg-Michael Wienecke, dessen Amt für dieses Vorhaben verantwortlich zeichnet. „Wir sind daher besonders erfreut über die sehr guten Ergebnisse im Hinblick auf die Ausführungsgüte und die visuelle Qualität, die in so kurzer Zeit bereits erzielt wurde“, führt Wienecke weiter aus.

 

Das Projekt wird im Januar 2017 mit der Inbetriebnahme der beiden weiteren Standorte Süßen und Ebersbach abgeschlossen. Damit wird ein wesentlicher Meilenstein für Echtzeitinformationen auch im Landkreis Göppingen gelegt. 

500 Jahre Reformation und iqu Systems

Aktuelle ZOB-Planung für die Stadt Eisenach
Aktuelle ZOB-Planung für die Stadt Eisenach

Die Wartburgstadt Eisenach nutzt das 500-jährige Jubiläum der Reformation, nicht nur um diesen wichtigen Meilenstein der christlich-europäischen Geschichte zu feiern, sondern auch um das Stadtbild nachhaltig zu verändern. Hierzu gehört insbesondere die Bebauung der so genannten Bahnhofsvorstadt, die auf der Südseite des Bahnhofs angrenzt und als städtebauliches Bindeglied zwischen dem Stadtzentrum Eisenachs und dem Bahnhof dient.

 

Im Zuge dieser baulichen Veränderung werden auch die derzeit noch voneinander getrennten Stadtbus- und Regionalbusbahnhöfe zusammengeführt. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs in der Gabelsberger Straße entsteht in 2017 damit der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), über den alle städtischen und regionalen Busverkehre künftig abgewickelt werden.

 

Parallel zur baulichen Neugestaltung des ZOB beauftragte die Stadt Eisenach die iqu Systems mit der Lieferung und Installation des neuen Fahrgastinformationssystems, die folgende Komponenten beinhaltet:

  • Lieferung und Installation von 17 Bussteiganzeiger in 32‘‘-TFT-Technik und zwei Übersichtsanzeigern in 47‘‘-TFT-Technik,
  • eine mandantenfähige DFI-Zentrale und
  • eine VDV-Schnittstelle zur Übernahme von Echtzeitdaten aus der Datendrehscheibe des Verkehrsverbunds Mittelthüringen.

Die künftige ZOB-Lösung ist durch die Planer als „Tor zur Stadt“ definiert und basiert auf einer modernen, ästhetisch-hochwertigen baulichen Lösung. Dazu passen natürlich die ebenfalls modernen TFT-Displays der iqu Systems, die – wie seinerzeit die Thesen von Luther – einen Aufbruch in eine neue Ära in Eisenach bedeuten.

Auftrag aus der Steiermark

Blick auf die Stadt Leoben in der Steiermark (Quelle: Tobias B. Köhler)
Blick auf die Stadt Leoben in der Steiermark (Quelle: Tobias B. Köhler)

In einem sehr aufwändigen Vergabeverfahren für ein dynamisches Fahrgastinformationssystem in der Steiermark (Österreich) hat sich die iqu Systems gegenüber dem Wett-bewerb durchgesetzt. Ausgeschrieben waren in einer ersten Aufbauphase insgesamt 20 Displays und für eine spätere Ausbauphase dann weitere 104 Displays.

 

Wesentliche Eckpunkte dieses Projekts lauten zunächst:

  • Lieferung und Aufbau von 16 Bussteig- und vier Übersichtsanzeigern in TFT-Technik,
  • eine mandantenfähige DFI-Zentrale und
  • VDV-Schnittstellen zur Übernahme von Echtzeitdaten
    aus einer Datendrehscheibe.

Parallel zum DFI-Projekt des Auftraggebers hat die Auftraggeberin, die Steirische Verkehrsverbund GmbH, ein Regio-RBL und eine Daten-drehscheibe beschafft. So sind hiermit die Voraussetzungen vorhanden, dass von der Fahrzeugerfassung, über die Prognoseberechnung und Datenverteilung bis hin zur Fahrgastinformation neueste Technologien in den nächsten Jahren eingesetzt werden.

 

In der Aufbauphase in 2017 steht mit Leoben die zweitgrößte Stadt der Steiermark im Fokus. Darauf aufbauend folgen dann weitere Gemeinden und Städte des Verbunds, der insgesamt 59 Verkehrsunternehmen und rund 500 Linien unter seinem Dach vereinigt.

Innotrans 2016

Der iqu Systems Stand auf der Innotrans 2016
Der iqu Systems Stand auf der Innotrans 2016

Nur am letzten Tag der 4-tägigen Leitmesse in Berlin blieb noch ein wenig Zeit zum Atmen. An den übrigen Tagen waren auf dem Stand der iqu Systems kontinuierlich Kunden, Lieferanten, Berater und auch Mitbewerber zu einer Diskussion gekommen, um das Thema der dynamischen Fahrgast-information aus allen Blickwinkeln zu thematisieren.

 

Großes Interesse weckten hierbei drei Produktneuheiten:

  • ein vollfarbiges LED-Display,
  • ein batteriegepufferter Low-Energy-Anzeiger und
  • die mandantenfähige DFI-Software.

 

Während das vollfarbige LED-Display die logische Lücke zwischen monochromen LED-Anzeigern und TFT-Displays füllt, ist der batterie-gepufferte Low-Energy-Anzeiger auf LCD-Basis eine notwendige Erweiterung des iqu-Produktportfolios auch für Haltestellen mit minimaler Infrastruktur.

 

Die DFI-Hintergrundsoftware wurde von allen Besuchern hinsichtlich der Ergonomie, Reaktivität und auch aufgrund des überragenden Designs gelobt. Die direkte Anbindung der Software an Twitter öffnet darüber hinaus eine ganz neue Möglichkeit beispielsweise im Störungsfall direkt mit den Fahrgästen zu kommunizieren. So können künftig nicht nur über Twitter, sondern auch beispielsweise per Whatsapp oder auch Facebook Nachrichten an die Kunden der Verkehrsunternehmen gesendet werden.

 

Mit den Produktneuheiten, den Diskussionen um die Produkte und Menschen unterstrich die Innotrans 2016 wieder seine Bedeutung als Leitmesse der Verkehrsbranche und wichtigste Kommunikationsplattform für die iqu Systems. Wir freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen in 2018.

Anzeiger light – in allen Belangen

Der Prototyp der neuen Low-Energy-Anzeige
Der Prototyp der neuen Low-Energy-Anzeige

Ein kleines Revival gibt es im Rahmen der diesjährigen Innotrans zu feiern: ein preiswertes und batteriegepuffertes Display für niedrigfrequentierte Haltestellen. Diesen Ansatz gab es bereits in der Historie der iqu Systems und ihrer Vorgängerunternehmen vor 15 Jahren – nur in Würfelform. Das Produkt hieß damals iqube und bot den Vorteil, dass es an Lichtmaste installiert, nachts eine eingebaute Batterie auflud und tagsüber mit eben dieser Batterie weiter betrieben wurde.

 

Das neue Display kommt ähnlich daher: batteriegepuffert, preiswert und auch aus 20 Metern Entfernung sehr gut lesbar. Mit monochromen LCD-Gläsern werden in einer Zeile die Linie, das Ziel und die Abfahrtszeit mit etwa 26 Zeichen visualisiert. Hierbei werden Lauftexte und auch eine zweite Linie durch einen Wechseltext angezeigt.

 

Der wesentliche Clou ist dabei, dass der Anzeiger für 3 Jahre batteriegepuffert arbeitet und an nahezu jede Infrastruktur installiert werden kann. Das heißt konkret, dass keine Tiefbauarbeiten zur Stromzuführung oder auch eine separate Mastaufstellung für dynamische Fahrgast-informationen mehr notwendig sind. Einmal an einen vorhanden Licht- oder Haltestellenmast montiert, erhält das Display über Mobilfunk rund um die Uhr Echtzeitdaten.

 

Der ehemalige Würfelanzeiger lebt zwar nicht mehr weiter, aber die Idee einer klugen und preiswerten Anzeigerlösung für einen flächenhaften Einsatz ist wiedergeboren. 

Innotrans - We are coming!

Die iqu Systems auf der Innotrans 2014
Die iqu Systems auf der Innotrans 2014

Geldern setzt auf iqu-Technologie

Nach Neuss, Bocholt, Xanten, Kleve und Weeze setzt mit Geldern eine weitere Kommune aus dem Niederrhein auf iqu-Technologie. Künftig werden am Bahnhof bzw. ZOB Geldern und an der Haltestelle „Geldern Markt“ insgesamt 5 Displays alle Fahrgäste in Echtzeit über die Abfahrten an den jeweiligen Standorten informieren.

 

Zum Einsatz kommen drei einseitige 47‘‘-Displays und zwei doppelseitige 42‘‘-Anzeiger, damit an allen Abfahrtspositionen die Fahrgäste aktuell informiert werden. Eines der Displays direkt am Bahnhof soll die Fahrgäste beim Übergang vom Bus zur Bahn über die Abfahrten der NordWestBahn informieren, die Geldern zur Hauptverkehrszeit im Halbstundentakt mit Düsseldorf und Kleve verbindet.

 

Auch der Betriebsleiter des städtischen Verkehrsbetriebs Heinz-Theo Angenvoort äußert sich positiv über den neuen Service für die Fahrgäste: „Wir brauchten zwar einen längeren Anlauf, bis das Thema der dynamischen Fahrgastinformation auch in Geldern angegangen wurde. Doch jetzt freuen wir uns, dass bis Jahresende die Gelderner mit modernen Anzeigern über Bus- und Bahnabfahrten und über das Betriebsgeschehen in Echtzeit informiert werden. Das wird die Attraktivität des ÖPNV in Geldern noch weiter steigern.“ Die Inbetriebnahme des neuen Systems ist für November 2017 vorgesehen.

Geldern Markt: demnächst mit Anzeiger der iqu Systems
Geldern Markt: demnächst mit Anzeiger der iqu Systems

Das treue Ländle

Und ein weiterer Auftrag aus der Region Stuttgart: In der Stadt Ditzingen werden bis Jahresende insgesamt 21 Displays am neuen ZOB, der Innenstadt und in weiteren Ortsteilen Ditzingens montiert. Damit ist Ditzingen die 14. Kommune innerhalb des VVS, die ein DFI-System der iqu Systems einsetzt.

 

Wie in Ludwigsburg auch so werden in Ditzingen sogar zwei Anzeigertechniken zum Einsatz kommen: Am ZOB und ausgesuchten Innenstadthaltestellen 13 TFT-Displays und an den übrigen Standorten 8 LED-Anzeiger. Die Anzeigertechniken haben aber auf das Hintergrundsystem keinerlei Auswirkungen, da in beiden Anzeigertypen immer der gleich PC werkelt, so dass die Anlagen nahtlos in das DFI-Hintergrundsystem integriert sind.

 

Alle Anzeigersysteme werden per Mobilfunk direkt mit Daten aus der Datendrehscheibe des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) versorgt. Die Stadt Ditzingen und auch der VVS können parallel dazu über das mandantenfähige DFI-Hintergrundsystem die Anlagen überwachen, Sondertexte an die Anzeiger senden und die gesamte Anlage administrieren. Bis es soweit ist, müssen sich die Beteiligten nur noch bis zum Dezember gedulden, damit die neuen DFI-Anzeiger dann auch vorweihnachtlich leuchten.

VVS-Design: künftig auch in Ditzingen
VVS-Design: künftig auch in Ditzingen

Weiterer Projekterfolg am Niederrhein

Nach den DFI-Projekten in Neuss, Xanten und in Kleve folgt mit Weeze eine weitere Stadt am Niederrhein, die auf Technologie aus dem Hause der iqu Systems setzt. Zwar hat die Kommune Weeze knapp über 10.000 Einwohner, doch durch die starken Pendlerströme in Richtung Düsseldorf und Kleve sowie durch den Flughafen Weeze wird ein erheblicher Verkehr induziert, der immer stärker mit Bussen und Bahnen abgewickelt wird.

 

Daher sollen am Bahnhof Weeze zwei 47‘‘-TFT-Displays künftig die Ein- und Umsteiger über alle aktuellen Abfahrten informieren. Beide Displays liefern Daten sowohl für Kunden der Nordwestbahn an der Strecke zwischen Düsseldorf und Kleve als auch für umsteigende Fluggäste, die beispielsweise mit dem Shuttle-Bus zum fünf Kilometer entfernten Flughafen fahren möchten.

 

Wie bei den übrigen Standorten am Niederrhein werden die Bahn- und Busdaten vom VRR-EFA-Server übernommen und direkt an die Anzeiger gesendet. Da diese Lösung ein bereits erprobter Standard ist, beträgt die Realisierungszeit dieses Projekts knapp 6 Monate, worüber dann an dieser Stelle wieder berichtet wird.

Das für Weeze vorgesehene 47''-Display im 16:9-Format
Das für Weeze vorgesehene 47''-Display im 16:9-Format

In Recklinghausen und Kaiserlautern wird es bunt

Am Busbahnhof in Recklinghausen erhalten die Fahrgäste wieder Echtzeitinformationen über Displays der iqu Systems. Die bereits Ende 2015 installierten zwei 47‘‘-TFT-Übersichtsanzeiger lösen die bis dahin vorhandenen vier monochromen LCD-Monitore an der zentralen Umsteigehaltestelle ab und nutzen die Daten aus der Datendrehscheibe des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr für die aktuellen Abfahrtsinformationen.

 

Der Bürgermeister Christoph Tesche sieht während der Einweihung der Anlage in den neuen Anzeigern „eine deutliche Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Personenverkehrs in Recklinghausen.“ Nicht zuletzt die bessere Lesbarkeit und auch die dezent eingesetzte Farbigkeit der TFT-Displays tragen aus seiner Sicht zur „Modernität der Gesamtanlage“ bei.

 

Dies gilt auch in gleicher Form für die Displays in Kaiserslautern, die sowohl im Bahnhof, am angrenzenden Busbahnhof sowie an wichtigen Innenstadthaltestellen die Fahrgäste rund um die Uhr über planmäßige und abweichende Abfahrten versorgen. Wo noch vor einigen Wochen einfarbige LED-Anzeiger lediglich Fahrplandaten anzeigten, sind jetzt vollfarbige, hoch auflösende TFT-Displays mit aktuellen Daten im Einsatz.

 

„Endlich kommt ein wenig Farbe auf die Kisten“, beschreibt ein Fahrgast die Neuerung und fährt fort: „Bisher zeigten die Anzeiger lediglich die Fahrplandaten. Jetzt haben die elektronischen Anzeiger doch etwas mit der Realität zu tun.“ Schöner kann man Form und Funktion der neuen Displays in Kaiserslautern beschreiben.

Übersichtsanzeiger im Bahnhofsfoyer in Kaiserslautern
Übersichtsanzeiger im Bahnhofsfoyer in Kaiserslautern

Junges Blut

Das Team der iqu Systems hat sich in jüngster Zeit mit vielen neuen Mitarbeitern verstärkt. Die auf 55 Kunden angewachsene Referenzliste sowie die komplexer gewordenen Projekt- und Entwicklungsprozesse erfordern auch eine personelle Verstärkung in nahezu allen Unternehmensbereichen.

 

So hat unsere Projekt- und Servicemannschaft mit Sascha Böhme, Leonard Acheampong und Nick Reinhardt im letzten Jahr ordentlich Zuwachs bekommen. Sie unterstützen die Kunden in allen Projekt-stufen: Ob nun Parametereinstellungen in der Software, Konfigu-ration der IT Umgebungen, Elektroinstallationen bis hin zu komplexen Montageaufgaben – das junge Team findet nahezu immer die richtigen Lösungen.

 

Nicht zuletzt die unterschiedlichen Lebensläufe und teilweise auch der Quereinstieg der neuen Kollegen in die ÖPNV-Welt bieten eine unverbrauchte Sicht auf die Abläufe und die eigenen Produkte. Dies gilt auch für die neuen Mitarbeiter im wachsenden Bereich der Softwareentwicklung. Mit Nils Kuhnhenn ist ein auf innovative Webanwendungen spezialisierter Systementwickler Teil des iqu-Teams, der mit Anfang 20 bereits eine Vielzahl von Aufgaben in der Entwicklung unserer neuen zentralen Bediensysteme wahrnimmt.

 

Komplettiert wird das „junge Blut“ durch einen weiteren Neuzugang, der bereits diverse Jahre an Erfahrung als Software-Entwickler mitbringt: Marcus Ochmann. Aus einigen Stationen seines Berufslebens in unserer Branche bringt er den Blickwinkel zahlreicher erfolgreicher Projekte in das Team. So ergänzen sich kreative, erfahrene, junge und kluge Köpfe innerhalb der iqu Systems, um die nächste Etappe in Richtung 100 Kunden nachhaltig zu gewährleisten.

Die drei Neuen vom Projektteam: Nick Reinhardt, Leonard Acheampong, Sascha Böhme (v.l.)
Die drei Neuen vom Projektteam: Nick Reinhardt, Leonard Acheampong, Sascha Böhme (v.l.)

Erfreulicher Jahresausklang und -ausblick

In weniger als 6 Monaten wurden an den Bahnhöfen in Recklinghausen und in Kleve zwei weitere DFI-Systeme in 2015 in Betrieb genommen. Beiden Projekten ist gemein, dass sie direkt an die Datendrehscheibe des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr angebunden sind und dass in beiden Fällen die Fahrgäste über Abfahrten des Bus- und Schienenverkehrs informieren.

 

Damit steigt die Kundenanzahl der iqu Systems auf knapp 60 Kommunen, Verkehrsunternehmen und Verbünde in Deutschland, Polen und Österreich. Der außergewöhnliche Umsatz von 2014 wird auch in 2015 wieder erreicht.

 

Für das Jahr 2016 werfen die nächsten maßgeblichen Meilensteine ihre Schatten voraus:

  • der Einstieg bei weiteren Top10-Verkehrsunternehmen in Deutschland,
  • die Verbreiterung des Anzeigerportfolios im Hinblick auf niedrigfrequentierte Haltestellen mit Stromspartechnologien sowie
  • die engere Kooperation mit Partnerunternehmen für den Marktausbau.

Über die konkreten Schritte und Ergebnisse, die aus diesen Meilensteinen resultieren, wird an dieser Stelle berichtet. Somit wünscht die iqu Systems ihren Kunden und Geschäftspartnern ein friedvolles und nachhaltig erfolgreiches Jahr 2016.

Neuer Jahresbeginn (Quelle: Bloomberg)
Neuer Jahresbeginn (Quelle: Bloomberg)

In Nürtingen, Winnenden und Fellbach leuchtet’s -       trotz Optimierungsbedarf

Innerhalb des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) sind TFT-Übersichtsanzeiger in drei weiteren Kommunen der Öffentlichkeit übergeben worden. Die doppelseitigen 40‘‘-Displays zeigen in Nürtingen, Winnenden und Fellbach an den jeweiligen Busbahnhöfen mit Übergang zum Schienenverkehr alle aktuellen Bus- und Bahnabfahrten .

 

Wie alle Anlagen innerhalb des VVS werden die Anzeiger direkt aus der Datendrehscheibe bzw. dem EFA-Abfahrtsmonitor mit aktuellen Daten versorgt. Die jeweiligen Kommunen als Beschaffer der Displays haben die Möglichkeit ihre Anlagen komplett unabhängig voneinander über Mandanten zu überwachen und auch mit Sondertexten zu versorgen.

 

Wesentliche Herausforderungen sind in diesen Projekten dann weniger die Anzeigertechnologien oder Hintergrundsysteme, sondern eher organisatorische Rahmenbedingungen. So werden Bussteige und Gleise identisch nummeriert und sind für Gelegenheitsfahrer und Ortsfremde damit nicht zu differenzieren. Und wenn dann die Bussteignummern an den Bussteigen fehlen, ist die Konfusion perfekt. Das bedeutet, dass mit leuchtenden Anzeigern nur die halbe Miete eingefahren ist und dass es im Bereich der Fahrgastinformation an der einen oder anderen Stelle noch Optimierungsbedarf gibt. 

 

Aber die Verbesserungen sind nur eine Frage der Zeit.

 

Übersichtsanzeiger in Winnenden am Bahnhof/ZOB
Übersichtsanzeiger in Winnenden am Bahnhof/ZOB

Neue Aufträge aus Kleve und Nürnberg

Nach Projekten in Xanten und Bocholt hat auch die Stadt Kleve am Niederrhein die iqu Systems beauftragt, ein modernes Fahrgastinformationssystem am Bahnhof zu errichten. Mit zwei großen 47‘‘-TFT-Anzeigern sollen nicht nur die Busfahrgäste am angrenzenden neuen Omnibusbahnhof, sondern auch Fahrgäste, die von und zu den Zügen der Nordwestbahn NWB umsteigen, an innovativen Infotafeln informiert werden.

 

„Wenn alles glatt läuft, dann leuchten noch vor Weihnachten die beiden Anzeiger und auch der Busbahnhof im neuen Glanz“, formuliert Willibrord Janßen als Leiter des Tiefbauamts in Kleve seinen Wunsch.

 

Diese knappen zeitlichen Anforderungen hat die Projektleitung in Nürnberg nicht. Hier geht es um die Neubaustrecke der Straßenbahn zwischen Nürnberg Thon und Am Wegfeld im Norden der Stadt. Auf ca. 2,5 Kilometer der Neubaustrecke sollen insgesamt 12 Displays errichtet werden.

 

Mit diesem Projekt hat die iqu Systems den zweiten Auftrag durch die VAG in Nürnberg nach 2013 erhalten, um das DFI-System weiter auszubauen. Die ersten LED-Anzeiger, die bereits montiert wurden, sind über das Nürnberg Protokoll komplett in die Infrastruktur der VAG integriert und funktionieren zuverlässig. Wenn innerhalb dieses Projektes die Zeitabläufe eingehalten werden, so könnten die Anzeiger zu Weihnachten leuchten – jedoch im Gegensatz zu Kleve dann in 2016.

Neue LED-Anzeiger im Einsatz für die VAG
Neue LED-Anzeiger im Einsatz für die VAG

Gut Ding braucht Weile

Zur Eröffnung des neuen Busbahnhofs in Hildesheim konnte sich Oberbürgermeister Ingo Meyer einen kleinen Seitenhieb doch nicht verkneifen: „Eigentlich kommt der Bau hier zehn Jahre zu spät“, um dann nachzusetzen: „Jetzt ist er aber endlich da.“ Und tatsächlich der Neubau mit Gesamtkosten von 7,5 Millionen Euro ist architektonisch mehr als gelungen.

 

An dieser schlichten Architektur und an modernen Haltestellenstelen kommen insgesamt 17 doppelseitige TFT-Anzeiger an den Bussteigen und ein Übersichtsanzeiger aus dem Hause iqu Systems zum Einsatz. Die wesentlichen Daten für die Anzeiger kommen aus der bereits existierenden DFI-Zentrale der iqu Systems.

 

Bemerkenswert an dem DFI-System in Hildesheim ist nicht nur, dass der Stadtverkehr Hildesheim der erste iqu Systems Kunde vor über 10 Jahren war, sondern auch in all den Jahren die Veränderungen des Unternehmens stets konstruktiv begleitet hat. Aus dem ehemals dezentralen Fahgastinformationssystem ist nun ein zentrales System entstanden. Die Anzeigertechnolgie hat sich ebenfalls von der 7-Segment- über LED-Anzeiger zum TFT-Display deutlich weiterentwickelt. Parallel hierzu wurde auch die DFI-Zentrale mit neuen Oberflächen und Funktionen komplett erneuert.

 

Während der Eröffnung des neuen Busbahnhofs zeigten die Displays historische Aufnahmen in der über 50-jährigen Geschichte des Busbahnhofs. So begann auch die Rede von Meyer mit einem klaren Bezug zu der bewegten Historie dieses Ortes: „Was lange währt, wird endlich gut. Nie hat ein Spruch besser gepasst, als zu diesem Tag.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

40''-TFT-Display an einer Ries-Stele am neuen ZOB in Hildesheim
40''-TFT-Display an einer Ries-Stele am neuen ZOB in Hildesheim

Neue grafische Oberflächen für die iqu Zentrale

Gutes Informationsdesign hat weniger mit Geschmäcklerischem, als mit der Klarheit, Durchgängigkeit und der intuitiven Bedienbarkeit von Software zu tun.
Michael Boeck, Grafikdesigner, London

 

Die iqu Systems ist gerade dabei die gesamten grafischen Oberflächen ihrer Softwaremodule umzustellen. Die wesentlichen Leitlinien basieren auf den Empfehlungen von Michael Boeck, die jedoch in Form einer „Revolution auf leisen Sohlen“ umgesetzt werden, da Qualitäten des bisherigen Designs beibehalten und weiterentwickelt werden.

 

Hierbei spielen die wesentlichen Elemente des Designs wie Farben, Schriften und auch die Rasterung, d.h. die Architektur der grafischen Oberfläche, eine klar definierte Rolle. Alle Elemente helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Informationen schnell selektieren und eingeben zu können sowie alle Daten klar erkennen und zuordnen zu können.

 

Hierzu hat sich ein junger Grafikdesigner dem iqu Team angeschlossen, der die notwendigen Leitlinien gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung aktuell entwirft. Um diese neuen Oberflächen dann auch schnell umsetzen und um die zentralen Funktionen weiter entwickeln zu können, hat sich das iqu Team parallel dazu mit zwei neuen Software-Entwicklern verstärkt. Ziel ist es, bis zum Ende 2015 die neuen Oberflächen und Funktionen bei den iqu Kunden sukzessive einzuführen, damit sich die grafische Revolution tatsächlich bemerkbar macht.

Neue grafische Oberfläche des Displaymoduls
Neue grafische Oberfläche des Displaymoduls

"Als wär's schon immer da gewesen!"

Die Ungeduld des Fahrgastes ist ihm ins Gesicht geschrieben. Immer wieder schaut er abwechselnd auf die neue Anzeige und auf seine Uhr. Auf Nachfrage bestätigt er, dass er es eilig zum Bahnhof hat und seinen Zug erwischen muss. Und nach der Qualität der Anzeige gefragt, sagt er kurz vor dem Einstieg in den Bus: „Ich will die Dinger in der Innenstadt gar nicht mehr missen. Das fühlt sich an, als wär’s schon immer da gewesen.“

 

Die neuen Displays in der Innenstadt Ludwigsburgs kommen bei den Fahrgästen sehr gut an. Das gilt für die 10 LED-Anzeiger am ZOB und noch viel mehr für die 8 TFT-Displays an wichtigen Innenstadthaltestellen. Die Qualität der TFT-Displays bei hellem Umgebungslicht als auch die Temperaturbeständigkeit bei der Rekordhitze von knapp 40°C im Juli 2015 ist unbestritten.

 

Einzig und allein die Schnelligkeit, mit der einige Fahrten von den Anzeigern gelöscht werden, nachdem das Fahrzeug den Haltestellenbereich verlassen hat, ist noch verbesserungswürdig. Dies hängt jedoch mit der Genauigkeit der vorgelagerten Systeme wie dem Betriebsleitsystem und auch der VVS-Datendrehscheibe zusammen.

 

Um die Präzision des Fahrgastinformationssystems an dieser Stelle zu erhöhen, wird das System in den nächsten Monaten noch um eine dezentrale Komponente erweitert. Hierbei werden die von den Fahrzeugen ausgesendeten Datentelegramme zur Beeinflussung der Lichtsignalanlagen fürs Löschen der jeweiligen Fahrt an den Anzeigern genutzt. Dann werden die Ludwigsburger tatsächlich dieses System nicht mehr missen wollen.

TFT-Bussteigdisplay in Ludwigsburg
TFT-Bussteigdisplay in Ludwigsburg

Prominenz bei Eröffnung des neuen Pforzheimer ZOB

Zum Schluss wurde es doch knapp: Erst am Vorabend der Eröffnung des neuen ZOB am 13. Juni 2015 haben diverse Gewerke des neuen Omnibusbahnhof ihre Arbeiten abgeschlossen. Die Mühen haben sich gelohnt, da der neue Verkehrsknoten am Bahnhof im Pforzheim durch seine Architektur, Größe und Funktionalität beeindruckt.

 

Zusammen mit dem Oberbürgermeister Gert Hager und dem Landesverkehrs- und Infrastrukturminister Winfried Hermann wurde der insgesamt gut 14 Millionen Euro teure Omnibusbahnhof der Bevölkerung übergeben. Neben den futuristisch anmutenden drei Dächern sind alle wesentlichen Warte- und Aufenthaltsflächen mit 21 Anzeigern zur dynamischen Fahrgastinformation ausgestattet.

 

Hierbei setzt die Stadt Pforzheim komplett auf TFT-basierte Systeme aus dem Hause iqu Systems. Ob mit dem 40‘‘-TFT-Display für die Bussteige oder den 47‘‘ großen TFT-Monitor für die Übersichtsanzeiger: die eingesetzte TFT-Technologie hat sich bereits mehrfach innerhalb Baden-Württembergs bewehrt.

 

So trägt auch die iqu Systems zum neuen Wahrzeichen der Stadt Pforzheim bei, das sich harmonisch in das aufgewertete Bahnhofsumfeld einfügt.

TFT-Bussteigdisplay am neuen ZOB in Pforzheim
TFT-Bussteigdisplay am neuen ZOB in Pforzheim

6 von 101 in Warschau

Die iqu Systems hat die ersten 6 von insgesamt 101 LED-Displays in Warschau bereits im April 2015 installiert. Obwohl die Auftraggeberin, die Tramwaje Warszawskie, diesen Auftrag erst vor einem halben Jahr ausgelöst hat, konnten wesentliche technische Hürden bereits genommen werden:

 

  • Als wesentliche Herausforderung stellte sich zunächst die Datenversorgung aus dem vorhandenen DFI-Hintergrundsystem dar. Da die Dokumentation des vorhandenen Systems wie auch der Schnittstelle unvollständig waren, hat die Entwicklungs-Crew der iqu Systems es dennoch geschaftt, durch "Reverse Engineering" die wesentlichen Inhalte des Quellsystems zu identifizieren. Damit war die Grundlage für die Datenversorgung der Anzeiger mit Echtzeitdaten geschaffen.
  • Neben der Datenversorgung musste auch der darstellbare lateinische Zeichensatz durch polnische Sonderzeichen ergänzt werden. Diese auf dem ersten Blick banal wirkende Aufgabe ist bei genauerem Hinsehen doch aufwändiger, da die Zeichen typografisch „sauber“, d.h. harmonisch in das übrige Zeichenbild zu integrieren sind.
  • Und auch die Anzeigerhardware wurde im Hinblick auf die Leuchtdichte der LED-Module (> 4.000 nits je Quadratmeter), die Schlankheit der Displays und der Wartungsfähigkeit mit nur einem Servicepersonal weiter optimiert.

 

Mit diesem ersten wesentlichen Meilenstein sind die Weichen in Warschau bereits richtig gestellt. So verbleiben noch 95 von 101 Displays bis zum abschließenden Projekterfolg, über den wir an dieser Stelle berichten werden.

5-zeiliges LED-Display in Warschau
5-zeiliges LED-Display in Warschau

Neues DFI-System in Neuss bereits in Betrieb

Noch nicht einmal vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle über den Akquisitionserfolg in Neuss berichtet. Nach neun Monaten ist das DFI-Projekt mit den beiden Projektpartnern Stadtwerke Neuss und der iqu Systems GmbH komplett aufgebaut und im regulären Betrieb.

 

Solche kurze Projektzeiten inklusive notwendiger Tiefbauarbeiten sind nur realisierbar, wenn von der Hardware, über die Schnittstellen bis zur Software lediglich Standardprodukte eingesetzt werden. Mit den 32‘‘-Monitoren, einer schlanken DFI-Zentrale zur Anzeigerüberwachung sowie der Anbindung zum VRR-Abfahrtsmonitor ist diese Voraussetzung mehrfach erfüllt.

 

An allen 15 Standorten werden die Fahrgäste über TFT-Displays der neuesten Generation mit einer Helligkeit von 1.000 cd/qm informiert. Vom Friedrich-Ebert- bis zum Alexianerplatz, vom Schulzentrum bis zum S-Bahnhaltepunkt Neuss Süd sind die 7-zeiligen Displays mit einem durchdachten Oberflächendesign auch aus größerer Entfernung und bei starker Sonneneinstrahlung sehr gut zu lesen, wie das nachfolgende Beispiel gut darstellt:

32''-TFT, einseitig in Neuss
32''-TFT, einseitig in Neuss

Neue Servicequalität innerhalb des VVS

40''-TFT-Übersichtanzeiger innerhalb des VVS
40''-TFT-Übersichtanzeiger innerhalb des VVS

Ob in Marbach, Herrenberg oder Sachsenheim: Innerhalb des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) brechen komfortablere Zeiten für die Fahrgäste an. Hier hat die iqu Systems GmbH an den kombinierten S-Bahn-Stationen und Bushaltestellen in den letzten Wochen Übersichtsanzeiger in TFT-Technik errichtet, die Fahrgäste der S-Bahnen und der Busse gleichermaßen informieren. 

 

Darüber hinaus werden mit weiteren Aufträgen aus Ludwigsburg (s. News vom Oktober 2014), Fellbach, Rutesheim und durch die Stuttgarter Straßenbahnen eine Vielzahl weiterer Anzeigersysteme innerhalb des VVS noch in 2015 errichtet. Die gesteigerten Aktivitäten im Bereich der dynamischen Fahrgastinformation basieren insbesondere auf Förderprogrammen der Landkreise innerhalb des VVS und auch des Verbands Region Stuttgart, die gezielt Anlagen zur DFI fördern, die nicht zuletzt auf den gestiegenen Serviceanforderungen der Fahrgäste basieren.

 

Und auch die kontinuierliche Datenversorgung durch die Datendrehscheibe des VVS trägt hier zur Akzeptanz bei, da der Großteil der Bus- und Bahndaten bereits in Echtzeit vorliegt. Die VVS überwacht und steuert bereits auch die neuen DFI-Anlagen mit der neuesten Zentralensoftware der iqu Systems, so dass alle Informationen konsistent und qualitativ hochwertig bei den Fahrgästen ankommen – ein nicht zu unterschätzende, neue Servicequalität innerhalb des VVS.