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Bochum, wir komm' zu dir!

Der Hauptbahnhof in Bochum aus der Vogelperspektive
Der Hauptbahnhof in Bochum aus der Vogelperspektive

In leicht abgewandelter Form passt der Song „Bochum“ von Herbert Grönemeyer: Die iqu Systems-Anzeiger kommen nach Bochum. Und das ist nicht alles, da das System mit insgesamt 37 TFT-Anzeigern nicht nur in Bochum, sondern auch im Stadtzentrum Gelsenkirchens sowie dem Stadtteil Gelsenkirchen-Buer parallel eingeführt wird.

 

Im Zuge des Neubaus der Zentralen Omnibusbahnhöfe am Bahnhof in Bochum, Gelsenkirchen und an dem Hauptumsteigepunkt in Gelsenkirchen-Buer sollen diese Standorte zusätzlich durch moderne DFI-Anzeiger aufgewertet werden. Hierfür investieren die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen und die Stadt Gelsenkirchen einen mittleren sechsstelligen Betrag, um die Servicequalität an ihren Hauptknotenpunkten zu verbessern.

 

Fahrgäste können sich in Zukunft über die Anzeiger minutengenau über die Abfahrten an den ZOBs informieren – und das in Echtzeit. Glück auf, Bochum!

Neu, intuitiv, übersichtlich: der neue iqu/hub

Die kartografische Fahrtenansicht aus dem neuen monitor hub
Die kartografische Fahrtenansicht aus dem neuen monitor hub

 Die zentrale DFI-Management-Software ist von Anfang an das Aushängeschild der iqu Systems und bildet den Kern aller weltweit laufenden DFI-Systeme. Durch eingängige grafische Oberflächen ist die Bedienung intuitiv und das System leicht zu konfigurieren, auch für „DFI-Anfänger“. Das durchweg positive Feedback der Anwender ist allerdings kein Grund, die Software nicht ständig weiterzuentwickeln. Daher ist seit wenigen Wochen die neue DFI-Management-Software auf dem Markt: der iqu/hub.

 

Im Vergleich zum ehemaligen System wurden Module mit dem media hub, dem monitor hub und dem service hub ergänzt bzw. erneuert. Die Funktionsweise unterscheidet sich grundsätzlich kaum vom ehemaligen System, allerdings sind einige neue Funktionen dazu gekommen.

 

Über den monitor hub beispielsweise können sich die Nutzer nun eine Linienübersicht anzeigen lassen, die genau anzeigt, wo sich die Fahrzeuge einer bestimmten Linie gerade auf der Strecke befinden, ob sie gerade an einer Haltestelle halten oder ob sie Verspätung haben. Eine kartografische Ansicht aller Fahrzeuge kann ebenfalls abgerufen werden. Neu ist zum Beispiel auch der sogenannte watcher: Er dient zur Überwachung aller Prozesse der laufenden Systeme und Schnittstellen. Fehler werden automatisch erkannt und wenn erforderlich an definierte Benutzer weitergemeldet.

 

Der iqu/hub entspricht den neuesten Standards in der Softwareentwicklung und ist ab sofort für alle Kunden verfügbar.

InnoTrans 2018: Wir sehen uns in Berlin!

Bild: www.innotrans.de
Bild: www.innotrans.de

 Vom 18. bis zum 21. September 2018 findet die InnoTrans in Berlin statt. Sie hat sich seit ihrer Gründung 1996 zur größten und bedeutendsten internationalen Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik entwickelt: Bei der letzten Messe im Jahr 2016 zeigten knapp 3.000 Aussteller ihre Produkte und Servicelösungen und lockten damit über 140.000 Fachbesucher aus 160 Ländern nach Berlin (Quelle: InnoTrans Report, Nr. 4/2016).

 

Bei der Weltleitmesse der Branche wird die iqu Systems natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit der Teleste Corporation, zu der iqu seit dem vergangenen Jahr gehört, wird neben den neuesten Displays auch das moderne und zentrale Softwaresystem der iqu Systems präsentiert – und das live als Gesamtsystem inklusive App, stationären Lösungen und on-board Systemen.

 

Wer sich gern einmal persönlich von der Funktionalität unseres Systems überzeugen und dabei ein erfrischendes Kaltgetränk oder einen guten Kaffee genießen will, hat bei der InnoTrans die Gelegenheit dazu. In der Lounge in Halle 2.1 am Stand 405 finden Kunden und Interessenten Ansprechpartner für Fragen, Wünsche und Anregungen.

Anzeige und Schutzengel im Kompaktformat

LED-Anzeiger im Kompaktformat im Landkreis Fürth
LED-Anzeiger im Kompaktformat im Landkreis Fürth

Schwere Unwetter, Überschwemmungen und andere Gefahrensituationen: Im Landkreis Fürth werden Fahrgäste in Zukunft frühzeitig zu extremen Situationen auch im öffentlichen Raum informiert. Um frühzeitig und effizient die Bürger warnen zu können, hat sich der Landkreis eine besondere Lösung einfallen lassen, nämlich einen „Schutzengel“ im Kompaktformat aus dem Hause iqu Systems.

 

Die 14 LED-Displays, die über den gesamten Landkreis verteilt aufgestellt wurden, zeigen nicht nur die nächsten Abfahrten an den jeweiligen Haltestellen an, sondern werden außerdem über eine Schnittstelle zum KATWARN-Warnsystem mit aktuellen ortsbezogenen Gefahrenmeldungen versorgt. So können die Fahrgäste sich selbst und ihre Angehörigen im Katastrophenfall rechtzeitig informieren und entsprechend handeln.

      

Bemerkenswert ist dabei die gute Lesbarkeit der Anzeiger: Obwohl der Pixelabstand lediglich 4 Millimeter statt der üblichen 6 Millimeter beträgt, lassen sich alle Informationen auf den kompakten LED-Anzeigern auch aus 15 Metern Entfernung gut ablesen. In städtebaulich sensiblen Bereichen oder auch bei geringen Gehwegbreiten bietet das Kompaktformat somit eine hohe funktionale Qualität. Berücksichtigt man dann noch die speziellen Informationen aus Katwarn, so gehört das System im Landkreis Fürth zu einem der modernsten Anlagen ihrer Art.

Von Höhen und Tiefen

Die Innenstadt von Bad Tölz
Die Innenstadt von Bad Tölz

Die meisten Menschen in Deutschland dürften diese Stadt wohl vor Allem durch die Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“ mit Ottfried Fischer als Hauptkommissar Benno Berghammer kennen: Bad Tölz, die höchstgelegene Kreisstadt Deutschlands. Im Isartal nur rund 50 Kilometer südlich von München gelegen, bindet die Bayerische Oberlandbahn (BOB) generell im Stundentakt und zu Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt Bad Tölz an die bayerische Hauptstadt an.

 

Und auch für die Zukunft ist Bad Tölz gut gerüstet, nicht zuletzt durch 10 neue TFT-Monitore mit Text-to-speech-Anlagen aus dem Hause iqu Systems. Die Anzeiger sind an die bayernweite DEFAS-Datendrehscheibe angebunden und erhöhen so künftig die Servicequalität im ÖPNV für die Fahrgäste am Bahnhof, am ZOB und an vier weiteren wichtigen Innenstadthaltestellen.

 

Von den Höhen von Bad Tölz nun in die Tiefen des Wendlandes: der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist mit etwa 50.000 Einwohnern der kleinste Landkreis Deutschlands und liegt direkt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Hier hat die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn (LSE) die Installation vier neuer TFT-Displays für die Innenstadt Lüchows beauftragt. Die Anzeiger werden an den vorhandenen DFI-Server des Verkehrs-verbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) angebunden und sollen die Lüchower mit aktuellen Daten zum Busverkehr versorgen.

 

An dem Bekanntheitsgrad beider Gemeinden wird der Einsatz moderner Fahrgastinformation nicht signifikant etwas ändern, doch die Qualität im ÖPNV wird in beiden Fällen doch deutlich steigen.

Gottlieb Daimler, Fußballer und Fahrgastinformation

Die Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Baurecht Manfred Beier und Jan Grube stellen die Anzeiger zusammen mit Christian Beck vom Verband Region Stuttgart vor (Bild: www.schorndorf.de)
Die Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Baurecht Manfred Beier und Jan Grube stellen die Anzeiger zusammen mit Christian Beck vom Verband Region Stuttgart vor (Bild: www.schorndorf.de)

Was haben Gottlieb Daimler und die Fußballer Sven Ulreich und Davie Selke gemeinsam? Sie alle stammen aus der Stadt Schorndorf im Rems-Murr-Kreis bei Stuttgart. Neben diesen illustren Persönlichkeiten bietet Schorndorf seit Neustem auch ein modernes Fahrgastinformationssystem, das der gewachsenen verkehrlichen Bedeutung der Stadt gerecht wird. Zumal Schorndorf nicht nur von Regionalbussen und –bahnen, sondern auch durch eine Intercity-Verbindung zwischen Karlsruhe und Nürnberg erschlossen wird.

 

Wesentlicher Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs ist der Bahnhof, wo die iqu Systems fünf TFT-Anzeiger inklusive Text-to-Speech-Systemen installiert hat. Um den Flächenbedarf für die statische und dynamische Fahrgastinformation zu optimieren, wurden innerhalb dieses Projekts moderne Beschilderungen der Firma Mabeg an den Masten für die dynamische Fahrgasinformation integriert. Die Datenversorgung wiederum kommt über die Datendrehscheibe vom Verkehrsverbund Stuttgart.

 

Die Resonanz durch die Verantwortlichen der Stadt und auch der Fahrgäste ist durchweg positiv. Wenn Gottlieb Daimler schon zu seiner Zeit von der zukünftigen Qualität des ÖPNV in Schorndorf gewusst hätte, so wäre er bei der Entwicklung des Automobils vielleicht doch ins Grübeln gekommen.

In Windeseile zur Landesgartenschau in Lahr

Brücke zur Landesgartenschau in Lahr (Quelle: Stadt Lahr)
Brücke zur Landesgartenschau in Lahr (Quelle: Stadt Lahr)

Vom 14. April bis 14. Oktober 2018 findet die Landesgartenschau in Lahr am Schwarzwald statt. Die „kleine Schwester“ der Bundesgartenschau, die jeweils in den Bundesländern veranstaltet wird, will gut vorbereitet werden: Bereits seit 2013 wird gepflanzt, gebaggert und gebaut.

 

Eigens für die Landesgartenschau wurde beispielsweise eine Brücke gebaut, die die Parks architektonisch eindrucksvoll miteinander verbindet. Zudem sollen die etwa 4.000 gepflanzten Bäume und die ca. 4.000 Quadratmeter Blumenflor das ehemalige Ackerland in ein ansehnliches Gartenparadies verwandeln.

 

Damit die Besucher der Landesgartenschau so bequem wie möglich anreisen können, wird in Lahr auch in den ÖPNV investiert. Der neugestaltete ZOB der Stadt Lahr wird von der iqu Systems GmbH mit sechs Bussteig- sowie zwei Übersichtsanzeigern in und an der Bahnhofshalle ausgestattet. Bemerkenswert ist das hohe Tempo, mit dem das DFI-Projekt realisiert wird, denn die Arbeiten sollen bereits Ende März und damit in Windeseile zum Start der Landesgartenschau abgeschlossen sein.

IT-Trans 2018: Premiere für die iqu Systems

Blick auf die IT-Trans 2016 (Quelle: KMK/Jürgen Rösner)
Blick auf die IT-Trans 2016 (Quelle: KMK/Jürgen Rösner)

Vom 6. bis zum 8. März 2018 findet die IT-Trans in Karlsruhe statt. Die internationale Fachmesse für intelligente Lösungen rund um den öffentlichen Personenverkehr lockte 2016 mit über 200 Ausstellern sowie mehr als 5.000 Besuchern aus dem In- und Ausland an und wird in diesem Jahr diese Rekordzahlen laut ersten Prognosen nochmals brechen.

 

Zum ersten Mal tritt die iqu Systems in diesem Rahmen gemeinsam mit ihrem neuen Mutterkonzern Teleste auf. Auf dem Stand A13 werden innovative Lösungen für Onboard- und Outdoor-Displays gezeigt. Natürlich wird mit dem iqu-Server eines der modernsten zentralen Softwaresysteme im öffentlichen Verkehr präsentiert.

 

Wer gerne einmal persönlich das System live ausprobieren und dabei einen guten Kaffee trinken möchte, der hat auf der IT-Trans dazu die Gelegenheit. Neben dem Echtzeiterlebnis finden Kunden und Interessenten am iqu-Stand ein offenes Ohr für alle Fragen, Wünsche und Anregungen. Ein Besuch lohnt sich also.

 

Und übrigens: auch auf der InnoTrans 2018 in Berlin im September stellt die iqu Systems wieder aus.

Quelle: theodessey.com
Quelle: theodessey.com

Das Jahr 2017 war für die iqu Systems in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr: Zunächst konnte die finnische Teleste Corporation als strategischer Partner gewonnen werden. Und Ende Dezember wurde dann auch deutlich, dass sich das ablaufende Jahr zum umsatzstärksten Geschäftsjahr der iqu Systems seit der Gründung in 2011 entwickelt. Die Gründe für das Ausnahmejahr liegen hierbei in der gezielten Rekrutierung neuer Mitarbeiter, in der erfolgreichen Umsetzung einer Vielzahl von Projekten und in einer umfassenden Wartungs- und Service-Offensive.

 

Und die Umsätze sollen auch in 2018 nochmals deutlich steigen – und das bei hoher Profitabilität. Hierzu soll die Kooperation mit der Konzernmutter Teleste beitragen, über die vermehrt Anfragen aus Finnland und Polen zu Dienstleistungen und Softwareprodukte der iqu Systems kommen. Aber auch durch die Akquisition neuer Kunden im Ruhrgebiet, innerhalb des Nordhessischen Verkehrsverbunds sowie in Bayern sollen die Umsätze nochmals steigen.

 

Nicht zuletzt die Vertriebserfolge aus 2017 lassen einen rosigen Ausblick auf das Jahr 2018 zu. Bezüglich des Umsatz- und Gewinnwachstums sowie der Kundenzahl könnte es also noch ein weiteres Rekordjahr für die iqu Systems werden. Damit ist 2018 schon von Beginn an ein „frohes Neues Jahr“.

Vier neue DFI-Projekte auf einen Schlag!

Beispielhafter TFT-Übersichtsanzeiger in Eisenach
Beispielhafter TFT-Übersichtsanzeiger in Eisenach

Die Jahresendrallye bei der iqu Systems ist im vollen Gang: Projekte werden noch zeitnah abgeschlossen, Entwicklungen zügig implementiert und Aufträge akquiriert. Und in diesem Zuge konnte die iqu Systems gleich vier neue Projekte im letzten Quartal des Jahres erfolgreich gewinnen.

 

In Baden-Württemberg will die Hohenzollerische Landesbahn HzL fünfzehn Stationen auf der Strecke Hechingen-Gammertingen-Sigmaringen mit TFT-Displays inklusive Text-to-Speech-Anlagen ausstatten. Auch das Schwesterunternehmen SWEG aus Lahr installiert die gleiche Anzahl TFT-Displays entlang der Achertal- und Harmersbachtalbahn noch im ersten Quartal 2018.

 

In Nordrhein-Westfalen hat die Vestische Straßenbahnen GmbH aus Herten ebenfalls TFT-Monitore geordert. An verschiedenen Zentralen Omnibus-bahnhöfen und anderen Haltestellen im nördlichen Ruhrgebiet sollen bis zum Sommer 2018 insgesamt 26 DFI-Anzeiger zum Einsatz kommen.

 

Und zu guter Letzt wird auch in Bayern gebaut: Die Stadt Rosenheim gestaltet den Regionalen Omnibusbahnhof sowie den Südtiroler Platz am Bahnhof komplett neu. Im Zuge dieses Projekts werden noch im ersten Quartal 14 Displays zum Leuchten gebracht.

 

Der Übergang von 2017 auf 2018 wird also eher fließend und aus der Jahresendrallye wird eine Jahresbeginnrallye.

iqu Systems GmbH wird Tochtergesellschaft der Teleste

Die finnische Teleste hat die iqu Systems zu 100% akquiriert. Das börsennotierte Technologieunternehmen bietet eine umfangreiche Produktpalette von Breitband-Netzwerken sowie Videosicherheits- und Informationslösungen. Die Fahrgast-informationssysteme von iqu Systems aus Hannover  gehören nunmehr zum Teleste Geschäftsbereich Video Security and Information. Bereits seit vielen Jahren liefert Teleste die modernen TFT-Anzeiger für die iqu Systems mit mehreren Hundert installierten Displays. 

 

Für die iqu Systems GmbH bietet der Einstieg der Teleste ein großes Wachstumspotenzial im Hinblick auf weitere Personalressourcen, neue Produkte und Märkte im Bereich der dynamischen Fahrgastinformations-systeme (DFI). Die Teleste wiederum profitiert von der hohen Marktpräsenz der iqu Systems im deutschsprachigen Raum und den überragenden Softwarelösungen des DFI-Spezialisten aus Hannover, der zu einem unternehmensweiten Kompetenzzentrum für Fahrgastinformationssysteme weiterentwickelt werden soll. Dazu wird gemeinsam in die weitere Entwicklung der Produkte und des Unternehmens investiert.

 

Die iqu Systems bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen. Sowohl die bisherigen Projekt-, Service- und Entwicklungsmitarbeiter als auch das Managementteam mit Stephan Brünig, Ufuk Ebcinoglu und Sven-Oliver Vogel sind in ihren bisherigen Funktionen im Unternehmen weiter tätig.

 

Die 1954 gegründete Teleste hat ihren Hauptsitz im finnischen Turku. Mit über 1500 Mitarbeitern und einem weltweiten Netzwerk von Standorten erwirtschaftete die Teleste Corporation in 2016 einen Umsatz von 260 Millionen Euro. 

Stuttgart 21? Gammertingen 21!

Neuer Bahnhof in Gammertingen
Neuer Bahnhof in Gammertingen

Ein mehr als 70 Jahre altes Stellwerk, marode Gleisanlagen und ein in die Jahre gekommenes Bahnhofsgebäude: so gestaltete sich noch bis vor kurzem der Bahnhof der Stadt Gammertingen. Nur mithilfe von kiloschweren Hebeln und Seilzügen ließ sich das maschinelle Stellwerk bedienen. Wohlwollend hätte man das als „nostalgische Arbeitsbedingungen“ für die Mitarbeiter formulieren können.

 

Seit dem vergangenen Wochenende jedoch erstrahlt der Bahnhof Gammertingen in neuem Glanz. Nach fast zweijähriger Bauzeit eröffneten Vertreter der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) und der Politik feierlich den modernen Bahnhof. Fast nichts ist geblieben, wie es einmal war: das alte Stellwerk wurde durch ein elektrisches Stellwerk ersetzt, für dessen Bedienung eine neue Leitzentrale geschaffen wurde, die Gleisanlagen wurden erneuert und ein Bahnhofsgebäude errichtet. Auch die Firma iqu Systems hat ihren Anteil an der Modernisierung, denn an den zwei Abfahrtsgleisen und im Fahrgastwarteraum gingen mit der Eröffnung TFT-Anzeiger in Betrieb, die den Komfort für die Fahrgäste zusätzlich erhöhen.

 

Etwa sechs Millionen Euro hat die Stadt Gammertingen in den Umbau investiert. Bürgermeister Holger Jerg sagte, man könne das Projekt in Anlehnung an Stuttgart 21 fast schon als „Gammertingen 21“ bezeichnen. Im Gegensatz jedoch zu Stuttgart 21 ist die Zustimmung und Zufriedenheit im beschaulichen Gammertingen bei der Mehrheit der Bevölkerung sehr hoch, wie man bei der Bahnhofseröffnung erkennen konnte.

Heimspiel für die iqu Systems

TFT-Display an der Kopernikusstraße in Hannover
TFT-Display an der Kopernikusstraße in Hannover

Es wurde Zeit: Seit etwa einem Jahr gibt es auch einen iqu-Anzeiger in Hannover, dem Standort der Hauptniederlassung der iqu Systems. Ein erfolgreiches Projekt, denn der Pilot-Anzeiger soll schon bald Gesellschaft bekommen: Noch in diesem Jahr wird es in Hannover und in der Region weitere 22 neue LED-Anzeiger inklusive Text-to-Speech-System geben.

 

Die neuen Anzeiger kommen mehrheitlich im Stadtgebiet Hannovers an wichtigen Knotenpunkten wie zum Beispiel am Aegidientorplatz, am Schwarzen Bär und an der Noltemeyerbrücke zum Einsatz. Die restlichen Displays werden an Haltestellen der RegioBus im Landkreis Hannover installiert.

 

Ein ungewöhnliches Projekt, da es sich bei der üstra und der RegioBus um zwei verschiedene Verkehrsunternehmen handelt und hier besondere technische Bedingungen beachtet werden müssen. Beispielsweise werden in die 11 Anzeiger der RegioBus Haltestellenrechner der Firma IVU eingesetzt, um die Anbindung an das entsprechende Betriebsleitsystem der RegioBus herstellen zu können.  Bei der üstra wiederum kommen Haltestellenrechner der iqu Systems zum Einsatz, die sich in die vorhandene IT-Infrastruktur der üstra integrieren.

 

 

Zum Ende des Jahres soll dieses Projekt in Hannover abgeschlossen sein – ein erster Schritt für iqu Systems, in der unmittelbaren Firmenumgebung noch präsenter zu sein. Ein tatsächliches Heimspiel für die iqu Systems.

Erfolgreiche Teilnahme an der VDV-Jahrestagung 2017

Das iqu-Vertriebsteam im Einsatz
Das iqu-Vertriebsteam im Einsatz

Rund 800 namhafte Gäste und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik kamen vom 7. bis 9. Juni zur VDV-Jahrestagung 2017 nach Hannover.

 

Für die iqu Systems bot sich damit die Chance vor heimischem Publikum die neuesten Entwicklungen im Bereich der Fahrgastinformation einer Vielzahl von Experten vorzustellen. Richtungsweisende Vorträge und fundierte Gespräche an beiden Tagen der Veranstaltung rundeten die diesjährige VDV-Jahrestagung als gelungenen Auftritt für die iqu Systems ab.

 

Verbundweiter DFI-Server beim NVV

Verbundweiter DFI-Server
Verbundweiter DFI-Server

Die Herausforderungen innerhalb von Verbünden wie beim Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) mit dynamischer Fahrgastinformation ähneln sich auf vielen Ebenen:

  

  • Wie können es sich auch kleine Kommunen innerhalb des NVV leisten, eine geringe Anzahl von Displays aufzustellen, ohne ein komplettes Hintergrundsystem beschaffen zu müssen? 
  • Wie kann ein Verbundunternehmen die Qualität der an die diversen Displays gesendeten dynamischen Daten zentral prüfen?

 

Hierfür hat die iqu Systems eines der modernsten Hintergrundsysteme für dynamische Fahrgastinformationen entwickelt, mit dem die Daten aus der NVV-Datendrehscheibe übernommen und an alle Anzeiger verteilt werden. Browserbasiert und mandantenfähig können auch kleinste Kommunen an diesem System partizipieren, indem Sie über handelsübliche Browser ihre Anzeiger überwachen und mit Sondertexten versorgen.

 

Parallel haben auch die Administratoren beim NVV die Möglichkeit über alle Anlagen hinweg, das Gesamtsystem zu überwachen, Schnittstellen zu prüfen und falls erforderlich sogar einzugreifen – auch dies komplett aus der Ferne. Hierbei hilft es, dass künftig alle Displays im NVV mit einem bidirektionalen API-Protokoll angesteuert und überwacht werden können. Das API-Protokoll ist komplett offen gelegt und diskriminierungsfrei für jeden Anzeigerhersteller zugänglich.

 

Damit hat der NVV eines der leistungsfähigsten Fahrgastinformations-systeme für Verbünde und große Verkehrsunternehmen im Sommer 2017 bereits im Einsatz.

 

Premiere bei der BVG

Premiere bei der BVG: Outdoor-TFT an der Station Kienberg
Premiere bei der BVG: Outdoor-TFT an der Station Kienberg

Überpünktlich und einige Tage vor der offiziellen Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin am 13. April 2017 wurden die ersten stationären TFT-Displays an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) übergeben. Die vier neuen 42‘‘-Outdoor-Displays hängen an dem komplett umgestalteten
U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) an der Linie U5 und informieren die Fahrgäste und Besucher der IGA in Echtzeit.

 

Die Displays sind in das bereits vorhandene Netzwerk zur Fahrgastinformation der BVG eingebunden und verarbeiten so genannte Pacos-Protokolle zur Darstellung der Abfahrten und Sondertexte. Die Besonderheit der Displays jedoch ist, dass parallel zu den Pacos-Daten künftig auch höherwertige Informationen beispielsweise in Form von Bildern, Videos und RSS-Feeds zur Besucherinformation oder –lenkung genutzt werden können.

 

Auch die Architektur setzt neue Maßstäbe: Mit einem neuen Eingangsgebäude, hellem Bahnsteigbelag in Natursteinoptik sowie einer modernen Dachverkleidung bietet der sanierte Bahnhof ein freundliches und einladendes Ambiente. Die neuen TFT-Displays passen sich in diese moderne Gestaltung des U-Bahnhofs in idealer Form ein und sind damit in Berlin noch einmalig.

 

Einweihung der DFI mit Verkehrsminister Hermann

Verkehrsminister Hermann gibt die Richtung vor
Verkehrsminister Hermann gibt die Richtung vor

Die bereits im Dezember 2016 in Betrieb genommenen DFI-Anlagen in Göppingen, Geislingen, Süßen und Ebersbach wurden am 20. Februar 2017 feierlich der Öffentlichkeit am Bahnhof Geislingen übergeben. Hierzu war eigens der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg Winfried Hermann aus Stuttgart angereist.

 

Neben dem Verkehrsminister Hermann, dem Landrat des Kreises, den Bürgermeistern der jeweiligen Städte, Vertreter der Kreisbehörde sowie des Mobilitätsverbunds Filsland waren auch der VVS-Geschäftsführer Horst Stammler in die Stadt gekommen. Das im Rahmen des Landesprogramms „Nachhaltig mobile Region Stuttgart“ finanzierte Projekt war innerhalb von wenigen Monaten durch die enge Kooperation aller Beteiligten verwirklicht worden.

 

Landrat Edgar Wolff zeigte sich beim offiziellen Festakt daher dankbar darüber, „dass wir das Projekt Echtzeit-Information stemmen konnten“. Er dankte insbesondere den Projektteams der jeweiligen Kommunen, des Landkreises und auch der iqu Systems für die „professionelle Umsetzung des Projekts“. So zeigten sich am Schluss der Veranstaltung alle wesentlichen Entscheidungsträger recht glücklich beim abschließenden Fotoshooting.

Neuer Servicestützpunkt im Süden Deutschlands

Google Kartenausschnitt
Google Kartenausschnitt

Eine Vielzahl von Kunden der iqu Systems befindet sich im Süden und hier insbesondere in Baden-Württemberg. Um die damit verbundenen Projekt- und Service-Einsätze zu optimieren, hat die iqu Systems seit Anfang des Jahres einen Servicestützpunkt in Pforzheim etabliert. 

 

Vor Ort stößt mit Marcel Rockstroh ein erfahrener Techniker zum iqu-Team dazu, der zuvor beim Stadtverkehr Pforzheim über Jahre DFI- und RBL-Systeme betreut hat. „Ich freue mich ungemein über die Möglichkeit, mich innerhalb der iqu Systems einzubringen – zumal ich schon als Kunde über viele Jahre mit dem DFI-System der iqu gearbeitet habe“, führt Marcel Rockstroh aus. 

 

„Jetzt sehe ich das System von der Anbieterseite und kann damit die Sichtweisen und Anforderungen der Kunden sowie der iqu Systems in meiner täglichen Arbeit in Einklang bringen“, beschreibt Marcel Rockstroh auch gleichzeitig seine Ziele. Mit dem Servicestützpunkt in Pforzheim verkürzen sich die Anreise- und Abreisezeiten sowie die Reaktionszeiten signifikant für die Kunden von Kaiserlautern bis Nürnberg und von Offenburg bis Graz.

 

Exzellente Lesbarkeit auch bei voller Sonneneinstrahlung

Doppelseitiges 47''-TFT-Display bei direkter Einstrahlung der Wintersonne
Doppelseitiges 47''-TFT-Display bei direkter Einstrahlung der Wintersonne

Die ersten TFT-Displays der neuesten Generation sind in Göppingen und Geislingen in etwas mehr als drei rekordverdächtigen Monaten installiert. Mehr noch: Die Displays sind bereits voll funktionstüchtig und visualisieren Abfahrten in überragender Qualität – auch bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die ersten Indoor-Displays sind im Göppinger Bahnhof beim Übergang zum ZOB montiert, während am Geislinger Bahnhof zwei 47‘‘-Outdoor-Displays den Fahrgästen die nächsten Abfahrten visualisieren.

 

„Das Projekt für die dynamische Fahrgastinformation im Landkreis Göppingen hat bis zu seiner Realisierung doch einige Jahre gedauert“, so der Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur Jörg-Michael Wienecke, dessen Amt für dieses Vorhaben verantwortlich zeichnet. „Wir sind daher besonders erfreut über die sehr guten Ergebnisse im Hinblick auf die Ausführungsgüte und die visuelle Qualität, die in so kurzer Zeit bereits erzielt wurde“, führt Wienecke weiter aus.

 

Das Projekt wird im Januar 2017 mit der Inbetriebnahme der beiden weiteren Standorte Süßen und Ebersbach abgeschlossen. Damit wird ein wesentlicher Meilenstein für Echtzeitinformationen auch im Landkreis Göppingen gelegt. 

500 Jahre Reformation und iqu Systems

Aktuelle ZOB-Planung für die Stadt Eisenach
Aktuelle ZOB-Planung für die Stadt Eisenach

Die Wartburgstadt Eisenach nutzt das 500-jährige Jubiläum der Reformation, nicht nur um diesen wichtigen Meilenstein der christlich-europäischen Geschichte zu feiern, sondern auch um das Stadtbild nachhaltig zu verändern. Hierzu gehört insbesondere die Bebauung der so genannten Bahnhofsvorstadt, die auf der Südseite des Bahnhofs angrenzt und als städtebauliches Bindeglied zwischen dem Stadtzentrum Eisenachs und dem Bahnhof dient.

 

Im Zuge dieser baulichen Veränderung werden auch die derzeit noch voneinander getrennten Stadtbus- und Regionalbusbahnhöfe zusammengeführt. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs in der Gabelsberger Straße entsteht in 2017 damit der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), über den alle städtischen und regionalen Busverkehre künftig abgewickelt werden.

 

Parallel zur baulichen Neugestaltung des ZOB beauftragte die Stadt Eisenach die iqu Systems mit der Lieferung und Installation des neuen Fahrgastinformationssystems, die folgende Komponenten beinhaltet:

  • Lieferung und Installation von 17 Bussteiganzeiger in 32‘‘-TFT-Technik und zwei Übersichtsanzeigern in 47‘‘-TFT-Technik,
  • eine mandantenfähige DFI-Zentrale und
  • eine VDV-Schnittstelle zur Übernahme von Echtzeitdaten aus der Datendrehscheibe des Verkehrsverbunds Mittelthüringen.

Die künftige ZOB-Lösung ist durch die Planer als „Tor zur Stadt“ definiert und basiert auf einer modernen, ästhetisch-hochwertigen baulichen Lösung. Dazu passen natürlich die ebenfalls modernen TFT-Displays der iqu Systems, die – wie seinerzeit die Thesen von Luther – einen Aufbruch in eine neue Ära in Eisenach bedeuten.

Auftrag aus der Steiermark

Blick auf die Stadt Leoben in der Steiermark (Quelle: Tobias B. Köhler)
Blick auf die Stadt Leoben in der Steiermark (Quelle: Tobias B. Köhler)

In einem sehr aufwändigen Vergabeverfahren für ein dynamisches Fahrgastinformationssystem in der Steiermark (Österreich) hat sich die iqu Systems gegenüber dem Wett-bewerb durchgesetzt. Ausgeschrieben waren in einer ersten Aufbauphase insgesamt 20 Displays und für eine spätere Ausbauphase dann weitere 104 Displays.

 

Wesentliche Eckpunkte dieses Projekts lauten zunächst:

  • Lieferung und Aufbau von 16 Bussteig- und vier Übersichtsanzeigern in TFT-Technik,
  • eine mandantenfähige DFI-Zentrale und
  • VDV-Schnittstellen zur Übernahme von Echtzeitdaten
    aus einer Datendrehscheibe.

Parallel zum DFI-Projekt des Auftraggebers hat die Auftraggeberin, die Steirische Verkehrsverbund GmbH, ein Regio-RBL und eine Daten-drehscheibe beschafft. So sind hiermit die Voraussetzungen vorhanden, dass von der Fahrzeugerfassung, über die Prognoseberechnung und Datenverteilung bis hin zur Fahrgastinformation neueste Technologien in den nächsten Jahren eingesetzt werden.

 

In der Aufbauphase in 2017 steht mit Leoben die zweitgrößte Stadt der Steiermark im Fokus. Darauf aufbauend folgen dann weitere Gemeinden und Städte des Verbunds, der insgesamt 59 Verkehrsunternehmen und rund 500 Linien unter seinem Dach vereinigt.